Erektile Dysfunktion, vergessen Sie Viagra!

Auch wenn es sich auf den ersten Blick komisch anhört, kann eine erektile Dysfunktion durch eine Herzschwäche hervorgerufen werden. Meistens ist eine Dysfunktion sogar das erste Symptom eines kranken Herzens. Daher sollten Sie Ihren Lebensstil überdenken, um Ihrem Herzen, Ihrem Liebesleben und generell Ihrer gesamten Gesundheit etwas Gutes zu tun.

Bekämpfen Sie Ihre erektile Dysfunktion ohne Medikamente und Chemie

Die Gesundheit Ihres Herzens beeinflusst jedes Organ in Ihrem Körper, da alle Organe vom Sauerstofftransport über die Blutbahn abhängig sind. Immer mehr Studien befassen sich mit dem direkten Zusammenhang zwischen einem gesunden Herzen und einer optimalen Gehirn-, Augen- und Nierengesundheit. Wenn jedoch der Zugang zu diesen Organen durch Blockaden, einer Arteriosklerose, verstopft ist, oder die Pumpkraft Ihres Herzens nachlässt, leiden alle bisher gesunden Organe darunter. Kurz gefasst: es treten Störungen auf und schlimme Krankheiten enstehen!
Genau dieser Vorgang passiert in Ihrem Körper bei einer erektilen Dysfunktion, was genauer bedeutet, dass Ihre Erektionsfähigkeit nicht mehr so funktioniert, wie früher. Sobald der Blutfluss zu Ihrem Penis beeinträchtigt ist, dauert es nicht mehr lange, bis Sie Probleme mit ausbleibenden Erektionen bekommen. Natürlich können erektile Dysfunktionen auf psychologische Probleme und emotionale Einschnitte im Leben zurückgeführt werden. In erster Linie hat dies auch nichts mit Ihrem Blutfluss zu tun, allerdings können Depressionen durch eine Unterversorgung des Gehirns an Sauerstoff entstehen und somit eine Dysfunktion mit sich bringen.

Erektile Dysfunktionen hervorgerufen durch…

Weitere Faktoren für einen verminderten Blutfluss sind äußerliche Einflüsse wie Übergewicht, ein hohes Maß an Alkoholkonsum, Diabetes, Rauchen, Schlafmangel/Schlafstörungen und im Alter bei Männern vor allem an einem sinkenden Testosteronspiegel.
Durch Diabetes und dem damit einhergehenden LDL-Cholesterin lagert sich Plaque in den Venen ab, was den Blutfluss und damit den Sauerstofftransport, zumindest hindert.
Die Ansammlung von Bauchfett im Unterleib und Beckenbereich können die Venen in dieser Umgebung quetschen und verhindern einen vernünftigen Blutfluss über die Kapillaren und Nebenflüsse zum Penis. Die erwünschte Erektion bleibt dann aus!
Rauchen kann die Menge an Sauerstoff und Stickstoffmonoxid (wichtig für das Erreichen einer Erektion) in der Blutlaufbahn deutlich verringern und den reibungslosen Blutfluss hindern.
Schlafstörungen oder Schlafmangel rufen in den meisten Fällen einen Bluthochdruck hervor und schaden den Blutgefäßen. Bluthochdruck hat meistens eine erektile Dysfunktion zur Folge.

Diabetes hemmt die Sexualität

Diabetes kann die Nerven und Blutgefäße im Penis zerstören, die für eine Erektion unverzichtbar sind. Ein schwerer Alkoholkonsum kann genauso mit Diabetes einhergehen oder direkt für eine erektile Dysfunktion sorgen, da auch hier die Venen angegriffen werden. Ein erst kürzlich veröffentlichter Artikel aus dem „Indian Journal of Psychiatry“ hat sich genau mit diesem Thema befasst und ist zum selben Ergebnis gekommen: Alkohol schadet unserer Sexualität. Darüber hinaus wurde eine weitere Studie über Erektionen durch die Universität von Wisconsin durchgeführt. Auch diese zeigte, dass nüchterne Männer weitaus schneller eine Erektion bekamen als Männer unter Alkoholeinfluss. Die meisten Männer unter Alkoholeinfluss waren nicht mal in der Lage, eine Erektion zu erreichen.