Muskeln auf- und Fett abbauen!

Liebeswütiges handeln L’Arginin als natürliches Potenzmittel und ziehen Vergleiche mit Viagra, Bodybuilder hingegen benutzen die Aminosäure als Muskelmacher. Doch jetzt zeigt eine Studie: Arginin macht auch noch schlank!

L’Arginin als Schlankmacher!

L’Arginin-Konsumenten trauten der Aminosäure schon seit längerer Zeit einige positive Eigenschaften zu, die auch schon wissenschaftlich belegt werden konnten. So wird durch den Konsum tatsächlich der Blutkreislauf in den Schwellkörpern angeregt, was eine Viagra ähnliche Wirkung hervorruft. Des Weiteren konnten Wissenschaftler eine energiesteigernde Leistung bei Probanden, die täglich L’Arginin zu sich nahmen, feststellen.
In den Kreisen von Figurbewussten und Fitnessgurus gilt die Aminosäure seit langem als Wundermittel, was jedoch bislang nicht von Fachkreisen bestätigt werden konnte. Doch dies änderte sich neulich radikal! Ein Forscherteam der Texas A&M University gelang es, die Fettmassen gefräßiger Ratten zu kontrollieren. In einer aktuellen Studie wird nun untersucht, dieses Phänomen auch auf fettleibige Menschen zu übertragen.

Wie kommt es zu diesem Phänomen?

L’Arginin bedient sich für die Fettreduzierung eines einfachen Tricks und einer bereits bestätigten Entdeckung: Die Aminosäure unterstützt den Muskelaufbau. Denn je mehr Muskelmasse ein Mensch aufweisen kann, desto höher ist sein Energiegrundumsatz, heißt er kann leichter Fett abbauen als Menschen, mit geringer Muskelmasse.
Um diesen Ansatz zu bestätigen fütterten die Forscher, um Wissenschaftler Guoyao Wu, Ratten mit gering oder stark fetthaltigem Futter. Zusätzlich wurde das Futter mit L’Arginin angereichert. Innerhalb von zwölf  Wochen setzen die Ratten deutlich weniger Fett an. Dabei setzten die Ratten mit dem fettarmen Futter 65% weniger Speck an während es bei den fettreich gefütterten 63% (und das ohne Nebenwirkungen!) waren.

Runter mit dem Diabetesrisiko!

Ein positiver Nebeneffekt der Studie war, dass mit fortwährender Einnahme von L’Arginin das Risiko, an Diabetes zu erkranken, drastisch abnahm. Denn: Die Konzentration von Aminosäuerketten im Blut nahm ab. „Diese Veränderung im Stoffwechsel ist wahrscheinlich nützlich, da erhöhte Konzentrationen der verketteten Aminosäuren zur Insulinresistenz durch Fettleibigkeit führen können“, so Guoyao Wu. „Darüber hinaus kann L’Arginin die Proteinsynthese im Muskel stimulieren – ein biochemischer Prozess, der große Mengen Energie erfordert.“