Sechs Alternativen zu Viagra

Seit 1998 ist Viagra auch in Deutschland verfügbar, jedoch nur auf Rezept. Über 370.000 Männer haben die blaue Pille seitdem benutzt, um bei Lustempfinden eine Errektion zu erlangen. Aufgrund der Nebenwirkungen wie einer verstopften Nase, Kopfschmerzen, in seltenen Fällen auch einer gefährlichen Dauererektion, kann die Viagra alles andere als ein Lustmacher sein. Vor allem Patienten mit Herz-Kreislaufproblemen, niedrigem Blutdruck oder Leberfunktionsstörungen wird von der Einnahme abgeraten. Alle, die mit Nebenwirkungen zu kämpfen haben oder zu der oben genanten gefährdeten Gruppe gehören, sind auf der Suche nach wirksamen und kostengünstigen Alternativen.

Cialis und Levitra

Cialis und Levitra sind ebenfalls verschreibungspflichtige Medikamente. Im Gegensatz zur Viagra ist in Cialis und Levitra nicht der Wirkstoff Sildenafil enthalten, sondern Tadalafil, bzw. Vardenafil. Diese zwei Wirkstoffe haben den selben Effekt auf die Potenzsteigerung wie das Sildenafil und sind deshalb auch nicht ganz ohne Nebenwirkungen. Durch die geringere Dosierung sind diese zwei Produkte jedoch verträglicher. Mit einer Wirkung von bis zu 36 Stunden sind Cialis und Levitra, das eine Wirkung bis zu zehn Stunden aufweist und bereits nach zehn Minuten wirkt, eine nennenswerte und dazu eine preiswertere Alternative zu Viagra.

L-Arginin

Die Aminosäure L-Arginin ist nicht nur im Bereich Kraft- und Ausdauersport eine beliebte Nahrungsergänzung, sondern auch wenn es darum geht die eigene Potenz zu fördern, denn dass L-Arginin erhöht die Stickstoffmonoxidproduktion und verbessert somit die Blutzirkulation in den Gefäßen. Achten Sie auf den Anbieter, dann sind keinerlei Nebenwirkungen zu erwarten und auch eine Überdosierung an L-Arginin ist nicht zu befürchten.

Asiatischer Ginseng und Safran steigern die Potenz

Ebenfalls einen positiven Einfluss auf die Blutzirkulation haben Ginseng und Safran. Darüber hinaus  verbessern sie die Durchblutung der Geschlechtsorgane und dies nicht nur beim Mann, sondern auch die weiblichen Geschlechtsorgane, was nach regelmäßiger Einnahme einen anhaltenden Nutzen und ein erfülltes Sexualleben für beide Geschlechter mit sich bringt.

Yohimbin

Während Ginseng und Safran aus der asiatischen Kultur kommen, wird das Yohimbin von den Menschen in Afrika zur Steigerung der Potenz und der allgemeinen Leistungsfähigkeit genutzt. Aus der Rinde des Yohimbebaumes wird der Wirkstoff Yohimbin entzogen. Da sich in der Baumrinde neben vielen weiteren Wirkstoffen jedoch auch andere Substanzen befinden, die unangenehme Nebenwirkungen hervorrufen können, wird hier zu pharmazeutischen Produkten geraten, bei den eine Nebenwirkung erst bei Überdosierung entsteht.

Natürliche Potenzmittel Maca und Muira puama

In Südamerika bei den Peruanern wird vor allem die Maca-Knolle sehr geschätzt. Neben der Luststeigerung soll die Maca-Pflanze unter anderem für eine längere Erektion sorgen und auch die Spermienanzahl erhöhen. Da die Pflanze zu dem reich an Proteinen, Mineralstoffen und sekundären Pflanzenstoffen ist, besitzt sie viele weitere positive Nebeneffekte auf die menschliche Gesundheit.

Ebenfalls beliebt sind Potenzmittel aus den Wurzeln des Baumes Muira puama aus Brasilien, aus denen die Einheimischen traditionell einen homöopathischen Tee zubereiten. Die enthaltenen Öle, Sterine, Fettsäuren und Alkaloide dieses “Kräuterviagras” steigern in ihrer Zusammenwirkung die Potenz ebenso langfristig und gefahrlos.